...auf Sex.
Posts mit dem Label Sex werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sex werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 13. November 2015
Dienstag, 30. Dezember 2014
Dienstag, 5. August 2014
Der erlösende Moment...
Was hast du mir kürzlich geschrieben?
Der erlösende Moment des Miteinanders.
Genau.
Und kaum ist er zu seinem Recht gekommen,
kommt alsbald die Sehnsucht auf,
diese geballte Kraft des Verlangens,
des Unersättlichen.
Der erlösende Moment des Miteinanders.
Genau.
Und kaum ist er zu seinem Recht gekommen,
kommt alsbald die Sehnsucht auf,
diese geballte Kraft des Verlangens,
des Unersättlichen.
Sonntag, 6. April 2014
Vom Begehren
Aufgeschnappt bei der sonntäglichen Presselektüre:
um Sex braucht es Begehren.
um Sex braucht es Begehren.
Und Begehren braucht
Unterschiede statt Ähnlichkeit,
Aggression statt Kompromisse und
Mysterium statt Sockenfalten.
Na ja: gemeinsames Sockenfalten kann doch auch schön sein - vorher oder nachher.
Dienstag, 25. März 2014
Mittwoch, 19. März 2014
Sich verlieren, nicht finden
Kommentarlos hingeschmissen:
Man kann auf sehr viele Arten Sex haben. Mit jemandem zu schlafen, den man gerade getroffen hat, kann sehr erregend sein. Man will sich verlieren und nicht finden. Es ist etwas ganz anderes, als zum Beispiel mit seinem langjährigen Ehemann zu schlafen.
Jane Campion
Man kann auf sehr viele Arten Sex haben. Mit jemandem zu schlafen, den man gerade getroffen hat, kann sehr erregend sein. Man will sich verlieren und nicht finden. Es ist etwas ganz anderes, als zum Beispiel mit seinem langjährigen Ehemann zu schlafen.
Jane Campion
Sonntag, 9. März 2014
Ich will meine eigenen Worte
Das klingt sehr interessant - hat es hier jemand gelesen?
Angels Buch hat viele sehr weisse Seiten. Manchmal steht auf einer Seite nur: „Fick mich. Ja, fick mich!“, oder „Ich bin so verfickt hungrig!“ Immer wieder zitiert sie Virginia Woolf, Foucault, Susan Sontag. Dazwischen der Satz: „Ich will meine eigenen Worte“ – vielleicht der wichtigste Satz im ganzen Buch. Eigenes Begehren, eigene Widersprüche, eigene Worte. „Es gibt keine Regeln. Kein Schuh passt allen.“
Angels Buch hat viele sehr weisse Seiten. Manchmal steht auf einer Seite nur: „Fick mich. Ja, fick mich!“, oder „Ich bin so verfickt hungrig!“ Immer wieder zitiert sie Virginia Woolf, Foucault, Susan Sontag. Dazwischen der Satz: „Ich will meine eigenen Worte“ – vielleicht der wichtigste Satz im ganzen Buch. Eigenes Begehren, eigene Widersprüche, eigene Worte. „Es gibt keine Regeln. Kein Schuh passt allen.“
Samstag, 22. Februar 2014
Gleichberechtigter Sex (?!)
Ich bin gespannt auf einen Beitrag zum Thema "Gleichberechtigung", der morgen in der NZZ am Sonntag erscheinen wird. Die Vorschau zu diesem Artikel macht neugierig: Männer, so heisst es da, kümmern sich heutzutage um die Kinder, waschen, putzen, bügeln, kaufen ein, legen die Wäsche zusammen....das alles klinge perfekt, da Mann und Frau unter diesen Bedingungen gleichberechtigt seien.
Beinahe alles sei perfekt.
Nur der Sex, der sei nicht perfekt.
Muss also demzufolge der Sex eben gerade nicht gleichberechtigt sein, damit er auch gut ist?
Was wäre denn überhaupt "gleichberechtigter Sex"? Ich kann mir darunter nichts vorstellen.
Weil Sex per se an Macht gekoppelt ist.
Sex ist die Antithese zum "Gewöhnlichen" und damit zum Alltag.
Sex kann und soll gar nicht "gleichberechtigt" sein, weil unter diesen Bedingungen all die (erotischen und sexuellen) Spannungen, die zwischen Mann und Frau herrschen (zum Glück!), verleugnet würden: Mann und Frau würden im sexuellen Akt gleichsam austauschbar.
Neulich hat mir eine -ich darf ruhig schreiben sehr emanzipierte und kluge- Frau gesagt:
Männer, die im Schlafzimmer eine gleichberechtigte Partnerin wollten, seien Waschlappen.
Ich konnte nicht widersprechen.
Beinahe alles sei perfekt.
Nur der Sex, der sei nicht perfekt.
Muss also demzufolge der Sex eben gerade nicht gleichberechtigt sein, damit er auch gut ist?
Was wäre denn überhaupt "gleichberechtigter Sex"? Ich kann mir darunter nichts vorstellen.
Weil Sex per se an Macht gekoppelt ist.
Sex ist die Antithese zum "Gewöhnlichen" und damit zum Alltag.
Sex kann und soll gar nicht "gleichberechtigt" sein, weil unter diesen Bedingungen all die (erotischen und sexuellen) Spannungen, die zwischen Mann und Frau herrschen (zum Glück!), verleugnet würden: Mann und Frau würden im sexuellen Akt gleichsam austauschbar.
Neulich hat mir eine -ich darf ruhig schreiben sehr emanzipierte und kluge- Frau gesagt:
Männer, die im Schlafzimmer eine gleichberechtigte Partnerin wollten, seien Waschlappen.
Ich konnte nicht widersprechen.
Dienstag, 1. Oktober 2013
Von Strategien
Aufgeschnappt (Quelle aktuell nicht zur Hand):
Sexualität ist die einfache Strategie, sich gegen die eigene Sterblichkeit zu stemmen.
Sexualität ist die einfache Strategie, sich gegen die eigene Sterblichkeit zu stemmen.
Die schwierigere ist, etwas zu erschaffen, aus dem Nichts zu erdenken.
Mittwoch, 8. August 2012
Überraschungen
Ich stelle mir vor:
Es fühlt sich seltsam an, von einer attraktiven, alleinerziehenden Frau bei ihr zu Hause zum Abendessen eingeladen zu werden, von der ich intuitiv weiss, dass sie schon seit geraumer Zeit keinen Sex mehr hatte.
Was aber nichts zu bedeuten hat.
Doch auf die Komposition des Essens bin ich schon sehr gespannt.
Wie bei einer Oper: die Ouvertüre verrät vieles über die Handlung, ja sie nimmt letztere vorweg.
Man muss aber sehr genau hinhören können.
Es fühlt sich seltsam an, von einer attraktiven, alleinerziehenden Frau bei ihr zu Hause zum Abendessen eingeladen zu werden, von der ich intuitiv weiss, dass sie schon seit geraumer Zeit keinen Sex mehr hatte.
Was aber nichts zu bedeuten hat.
Doch auf die Komposition des Essens bin ich schon sehr gespannt.
Wie bei einer Oper: die Ouvertüre verrät vieles über die Handlung, ja sie nimmt letztere vorweg.
Man muss aber sehr genau hinhören können.
Mittwoch, 28. März 2012
Macht der Sinnlichkeit
Wunderbare Inszenierung, nicht ganz jugendfrei.
Welche Wollust hier zum Ausdruck kommt!
Welche Gier nach dem prallen Leben...
ich lese und unterstreiche dabei folgendes:
wie aber mag es wohl in seinem eigenen Kopf aussehen? Wie er andere irregeführt hat, wird er sich wohl selbst verlaufen. – Es ist Angst in ihm. Aber diese Angst ist seine Energie. Es ist keine ihm substantielle Angst. Keineswegs ist, was die Ouvertüre ausdrückt – wie man gewöhnlich sagt, ohne zu wissen, was man sagt – Verzweiflung; DON JUANS Leben ist nicht Verzweiflung, sondern es ist die ganze Macht der Sinnlichkeit, die in Angst geboren wird, und DON JUAN selbst ist diese Angst, aber gerade diese Angst ist seine dämonische Lebenslust. Nachdem Mozart so DON JUAN entstehen lässt, entwickelt er uns nun sein Leben in den tanzenden Violinklängen, in denen er leicht und flüchtig über den Abgrund hinjagt. Wie ein Stein, den man so übers Wasser hinschleudert, dass er die Oberfläche nur schneidet, wohl eine Weile in leichten Sätzen darüber hinhüpft, aber sofort in die Tiefe sinkt, sobald er zu hüpfen aufhört; so tanzt er über dem Abgrund und jubelt in der ihm vergönnten kurzen Frist.
Kierkegaard
Welche Wollust hier zum Ausdruck kommt!
Welche Gier nach dem prallen Leben...
ich lese und unterstreiche dabei folgendes:
wie aber mag es wohl in seinem eigenen Kopf aussehen? Wie er andere irregeführt hat, wird er sich wohl selbst verlaufen. – Es ist Angst in ihm. Aber diese Angst ist seine Energie. Es ist keine ihm substantielle Angst. Keineswegs ist, was die Ouvertüre ausdrückt – wie man gewöhnlich sagt, ohne zu wissen, was man sagt – Verzweiflung; DON JUANS Leben ist nicht Verzweiflung, sondern es ist die ganze Macht der Sinnlichkeit, die in Angst geboren wird, und DON JUAN selbst ist diese Angst, aber gerade diese Angst ist seine dämonische Lebenslust. Nachdem Mozart so DON JUAN entstehen lässt, entwickelt er uns nun sein Leben in den tanzenden Violinklängen, in denen er leicht und flüchtig über den Abgrund hinjagt. Wie ein Stein, den man so übers Wasser hinschleudert, dass er die Oberfläche nur schneidet, wohl eine Weile in leichten Sätzen darüber hinhüpft, aber sofort in die Tiefe sinkt, sobald er zu hüpfen aufhört; so tanzt er über dem Abgrund und jubelt in der ihm vergönnten kurzen Frist.
Kierkegaard
Montag, 20. Februar 2012
Asexualität
Heute Abend in der Badewanne (mit Lavendelöl, wunderbar entspannend) habe ich mich gefragt, ob ein asexuelles Leben grundsätzlich zu mehr Glück und Gelassenheit führt. Fällt der sexuelle Aspekt weg, konzentriert man sich dann nicht umso mehr auf das, was sich schlicht "Freundschaft" nennt? Frei von Trieben zu sein hiesse nicht zwingend, die Sehnsucht nach dem Zweiklang aufzugeben - vielleicht wäre sie dann gar umso grösser, weil durch den Wegfall der körperlichen Lust die geistig-emotionale Komponente umso mehr zum Tragen käme. Ich frage mich selbstkritisch, ob die Lust, seine Triebe auszuleben, auch so dominant werden kann, dass sie lebensbestimmend wird (und uns damit okkupiert statt frei macht). Wohin mit seiner Lust, wenn sie -aus welchen Gründen auch immer- nicht (ständig) ausgelebt werden kann in jener Form, die man sich wünscht? Solche Fragen fallen bei einem asexuellen Menschen weg. Er ist wohl freier und damit souveräner in seinem Leben, und irrationale Entscheidungen dürften bei ihm weniger zum Tragen kommen. Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit (Nietzsche).
Sonntag, 13. November 2011
Sex da und dort
Ein Plädoyer für die Ehe? Man müsste natürlich den Gehalt der zitierten Studien näher überprüfen, aber interessant scheinen mir die Ergebnisse jedenfalls zu sein - ohne hier zu diesem Zeitpunkt ein Urteil abgeben zu wollen.
- Sex wird zu 95% in festen Beziehungen gelebt http://www.spiegel.de/thema/volkmar_sigusch/
- Verheiratete haben am meisten Sex http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2806%2969479-8/fulltext
- Singles sind nur zu 27% mit ihrem Sex zufrieden, Verheiratete zu 42% http://www.durex.com/de-DE/DurexDownloads/Documents/swgs07_booklet_de.pdf, vgl. dort Seite 21. Aber nicht nur dies!
- Bei Frauen steigt die sexuelle Zufriedenheit nach 15 Jahren Beziehung deutlich an. http://www.kinseyinstitute.org/publications/PDF/Heiman%20couples%20midlife%20and%20older%205%20countries.pdf
- Männer brauchen auch Zärtlichkeit - na ja, keine revolutionäre Erkenntnis, vgl. Kinsey-Institute weiter oben.
Samstag, 9. Juli 2011
Sex
Vermutlich wäre das Leben einfacher, hätte man keinen Sexualtrieb. Die Omnipräsenz des Sexuellen im Alltag (Medien, Werbung, auf der Gasse etc.) macht mich gelegentlich müde, manchmal gereizt. Wohlverstanden: ich spreche nicht von Sinnlichkeit, sondern von Sex, was selbstredend nicht dasselbe nicht.
Ohne Sexualtrieb ginge man wohl ungetrübter durchs Leben. Doch ist eine Welt ohne die Existenz von Trieben überhaupt denkbar? Für das Kollektiv bestimmt nicht, wohl aber für einzelne Individuen. Viele kennen zeitlich limitierte Phasen der Asexualität. Als ich solche Phasen durchlief, war ich, glaube ich, nicht traurig. War ich auch glücklicher, produktiver, kreativer? Die Frage muss ich offen lassen.
Nachtrag: Sex - ohne uns! Ein lesenswerter Artikel aus Zeit-Online
Nur damit keine Missverständnisse entstehen: ich gehöre definitiv nicht dieser Gruppe an.
Nur manchmal :-)
Abonnieren
Kommentare (Atom)

