Montag, 1. April 2013

Unersättlichkeit

Dieses naive Verlangen,
das Erlebte
und doch nur scheinbar Bekannte (?)
immer wieder neu
zu erleben,
durchzuleben.
Den ersten Sonnenaufgang am Meer
oder im Hochgebirge,
den ersten Kuss,
die erste Liebe,
jenes unbeschreibliche Gefühl
des steten Entdeckens,
jenes Gefühl der Hoch-Zeit
im besten Sinn des Wortes,
ist Motor und Lähmung zugleich.
Illusionen
im steten
Wettkampf
mit dem sog. Vernünftigen.
Die schöne Seele
sähe anders aus.

Fortsetzung
folgt

Kommentare:

  1. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. :3

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    1. wie könnte es weitergehen - Deiner Meinung nach? Wäre da sehr gespannt !

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  2. My friend Peter,

    Very beautiful poem.
    The structure of the poem, the choice of words and the two levels of meaning: literal and symbolic, creating a beautiful set.

    Greetings from Volos.

    Yannis Politopoulos

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    1. Thanks a lot, Yannis! Have a good time. Peter

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