Freitag, 20. Juli 2012

An diesem gewöhnlichen Freitagabend

Heute Abend habe ich schlicht zu viel getrunken.
Gutes Essen, Mozart im Hintergrund, gute Gespräche und eben:
Wein ist reichlich geflossen
und könnte noch lange fliessen.
Roter Wein aus dem Burgenland.
Ich stehe vor der Entscheidung: soll ich jetzt aufhören
oder einfach weitertrinken?
Wenn ich trinke, werde ich nicht ausfällig.
Eher ruhig und schrecklich melancholisch.
Davor will ich mich
eigentlich
hüten.


Und schützen.
Wenn ich zum Fenster schaue: grau, regnerisch, kühl. Die Gäste sind noch da, sie trinken weiter und essen dazu
Käse, den ich aufgetischt habe.
Blauschimmel.
Dazu dunkles Brot und Trauben.
Ich werde wohl gemütlich weitertrinken.
Und mir nichts dabei denken.
Sehnsucht ist manchmal unerträglich.
Und nicht zu ergründen. 

Kommentare:

  1. Einen schönen weinlastigen Freitagabend wünsche ich dir!!!!

    AntwortenLöschen
  2. Das Rot das die Wogen der Melancholie
    unerträglich steigen lässt
    zeigt an
    dass manches ist bedeutungsvoll
    aber doch vermisst.

    AntwortenLöschen