Montag, 8. August 2011

Ein gewöhnlicher Tag

Kurz vor dem Einschlafen.

Tagesbilanz:
Mit der Tochter gespielt -- dieses und jenes geschrieben -- eingekauft und die Wäsche gemacht -- vor 50 Jahren wurde mit dem Bau der Mauer begonnen, ich war damals ein Säugling -- der langsame Niedergang der USA ist so gut wie sicher -- ich werde angefragt, ob ich Experte sei auf dem Gebiet der Rechnungslegung, was ich dankend verneine -- der Briefkasten ist so gut wie leer, aber Rechnungen sind praktisch immer dabei -- wieder habe ich es nicht geschafft, beim Grab meines verstorbenen Vaters vorbeizugehen. Grabsteine als Versuch, sich der Toten zu erinnern -- wieder Erdbeeren genascht, ich kanns nicht lassen -- ich gehe davon aus, dass auf die Schweiz noch einige gewichtige ökonomische Probleme zukommen werden. Das Leben auf der Insel als Illusion -- ich höre kaum noch etwas aus Libyen. Weil es nichts zu berichten gibt?

Ein gewöhnlicher Tag in meinen Ferien.

Kommentare:

  1. ... meinst du, dass wenn du noch mal darüber nachdenkst, du nicht doch noch etwas findest, für das du heute dankbar sein kannst?

    Ich wünsch es dir und gleichwegs eine gute Nacht :)

    Ju

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  2. Gewöhnlich ist ein schlimmes Wort.
    Es war vielleicht ein Tag, an dem es nicht aussergewöhnlich zuging.
    Man sollte sich vielleicht abgewöhnen, Nachrichten zu hören oder zu sehen. Dann würde man den Tag persönlicher erleben mit kleinen aber schönen Ereignissen...nur nicht gewöhnlich.

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  3. @ Judith und KleinesLicht: vielen Dank für die lieben Zeilen. Mein Beitrag klingt vielleicht zu pessimistisch, denn mein Tag war nicht schlimm oder unangenehm. War er gewöhnlich? Wenn er es war, so bin ich trotzdem dankbar, dass er war. So auch wie heute.
    Euch alles Liebe und Danke für das aktive Mitlesen!

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