Donnerstag, 25. Februar 2010

Licht und Schatten

In beruflicher Hinsicht kann ich auf ein grosses Netzwerk zurückgreifen. Das ist schon sehr hilfreich. Heute erhalte ich die Rückmeldungen jener Personen, die ich als Referenzen angeben möchte, und sie sind allesamt einverstanden damit. Ich habe also nicht nur Negatives aus meinem Leben zu berichten.
Ansonsten: nichts Neues. Es regnet wieder, der Frühling war von kurzer Dauer. Der Tochter geht es gut bis sehr gut, das ist für mich eigentlich das Wesentliche. Ich leide auf hohem Niveau, manchmal beschleicht mich das Gefühl, ich hätte im Grunde der Dinge Luxusprobleme. Aber ich habe sie nun einmal, diese Gefühle des Ekels, die ich hier schon beschrieben habe. Ich freue mich auf das Wochenende, trotz allem, das ich ohne Pläne in Angriff nehmen werde.
Nun werde ich wieder einmal Bach hören, dessen Genialität wohl kaum zu übertreffen ist. Wenn es Trost geben kann, so ist es seine Musik, die direkt ins Herz und in die Seele dringt, jenseits jeglicher Sentimentalität.

Kommentare:

  1. Sollte ich dir einen Rat geben dürfen, dann: warum gehst du am Wochenende nicht unter Leute? Soviel allein sein, ist nicht gut, macht depressiv.

    AntwortenLöschen
  2. Ich möchte mich autum's Vorschlag anschliessen - das ist eine gute Idee. Obwohl, wenn man in einer gewissen Verfassung ist, hat man dazu manchmal dann auch keine Lust. Aber vielleicht solltest Du Dich einfach dazu zwingen, denn oft ist es dann so, dass - ist man mal draussen - es toll findet und sich wohl fühlt. Wie man so sagt: "Man muss sich zum Glück manchmal zwingen".
    Schönes Wochenende und LG
    Geneviève

    AntwortenLöschen
  3. Draussen sein ist das eine - unter Leuten sein ist das andere. Und vor allem: auch unter vielen Menschen kann man sich einsam fühlen. Und: manchmal muss man einfach allein mit sich selbst sein, nicht flüchten wollen vor sich selbst, sich aushalten, befragen, hinterfragen. Wandern heisst das Zauberwort, auch mit dem Fahrrad unterwegs sein ist hilfreich, schwimmen, joggen. Bewegung.

    AntwortenLöschen
  4. Das man sich auch unter Menschen alleine fühlen kann ist mir bewusst - das ging mir auch schon so.
    Das Wichtige ist aber - find ich - dass Du aus den 4 Wänden kommst. Auch in Form von Wandern, Schwimmen oder was auch immer, auch allein, aber immerhin draussen, andersow als zu hause.
    Ich hatte einen Onkel, der sagte manchmal: "Hör auf zu stricken" was sowviel bedeutete wie: "Versuche, dich nicht mit deinen Gedanken verrückt zu machen".
    Auf französisch würd ich sagen "Sort et va aérer ton esprit"! (Geh raus, und "lüfte" deinen Geist)
    Ich wünsche Dir, dass Du nicht "zu viel strickst" ;-)
    LG
    Geneviève

    AntwortenLöschen