Montag, 28. April 2014

Wenig, viel bis nichts

Schreiben ist für mich grundsätzlich ein Akt der Befreiung. Indem man schreibt, beschreibt man seine Gefühle und Abgründe und relativiert sie sogleich, weil man über sie reflektiert und, im gleichen Atemzug, im besten Fall relativiert. In den letzten Tagen und Wochen jedoch kommt mir schlicht nichts in den Sinn, was ich schreibend zu bewältigen hätte. Obwohl sich einiges angesammelt hat an Verunsicherungen, Mutmassungen und Hoffnungen. Doch die Sätze lösen sich auf, ehe sie niedergeschrieben werden. Ich habe zur Zeit wenig zu sagen, bewältige meinen Alltag, erledige meine Pflichten (auch mit Freude), treffe mich mit Kollegen. Auch lese ich in letzter Zeit wieder vermehrt, vor allem Eva Illouz. Das ist wenig und viel bis nichts zugleich. 

Kommentare:

  1. Das alles ist doch ein guter Grund, nicht zu schreiben. Und meine Nachfrage sollte auch keine Mahnung sein, ich wollte einfach nur sicher gehen, dass es dir gut geht. Lass dir ruhig Zeit für all das andere, was gerade in deinem Leben Raum einnimmt. Das Schreiben - auch das Schreiben von Mails - kann warten. Sei ganz herzlich gegrüßt.

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    1. .....bis bald .-) und lieben Gruss (und Danke für die liebe Nachfrage). P

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  2. Hallo Peter,
    manchmal ist einem nicht nach "Schreiben", das kann ich sehr gut verstehen, weil es mir genauso geht.
    Ich habe von ihr das Buch " Warum Liebe weh tut" gelesen.
    LG und wunderschönen Frühling.
    Sadie

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    1. Ich bin es am Lesen....nur noch wengie Seiten :-).
      alles Liebe und LG. Peter

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