Samstag, 12. Oktober 2013

Vom Nichts

Gott, ist das grau und nass heute Morgen. Aber ich kann nicht länger im Bett herumliegen. Das Nichts als Ausdruck innerer Leere, dem ich jetzt -und wohl wie lange?- begegnen werde, lässt mir keine Ruhe. Ich muss die Wohnung putzen und dann umstellen, dieses Möbel da und dieses dort müssen andere Standorte einnehmen. Nur das Aktivsein -schreiben, aufräumen, essen, lesen, was auch immer- rettet mich vor dem noch grösseren Nichts.

Programm an diesem Samstagmorgen (in dieser Reihenfolge):
duschen; frühstücken; Zeitung lesen; putzen; umstellen; waschen; Bruder treffen und Mutter besuchen.

Und ja: das Nichts offenbart sich im Schweigen. 

Kommentare:

  1. Ich nfreue mich, dass ich diesen schönen Blog hier gefnden habe. Ich folge gerne und in menen Blogroll kommst du auch.
    Samstägliche Grüße vonner Grete

    VERGEUDET

    Angegrautes,
    hundertfach Gewaschenes,
    sammelt sich zu einem Wortbrei
    der sang und klanglos
    Klumpen bildet.
    Bleischwer tragen sich die Lider
    mit dem Gedanken ," off " zugehen.
    Am offenen Fenster steht die Zeit
    und wartet auf den Gnadenstoß.
    Sinnnlos, wie mir scheint
    ist sie doch längst gefallen.

    ©Perdita Klimeck (mit freundlicher Genehmigung)

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    1. Danke !
      Ich werde Dich auch öfters besuchen und hab Dich bei mir auch aufgelistet....das Gedicht berührt mich, hast Du es erahnt?
      Herzlich, Peter

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  2. Nichts ist sinnlos! Schon die aufgelisteten Dinge lassen erahnen,
    dass deine Gedanken nicht "Dunkelgrau" sind. Schon die kleinste
    Aktivität läßt erahnen, dass wir dem Leben begegnen.
    Ein schönes Wochenende wünscht dir
    Irmi

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  3. Oft entringen sich mir ähnliche Gedanken...
    Wie gut werden sie hier in Worte gefasst...
    Gruß von Sonja

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