Montag, 22. Juli 2013

zu viel Denken

Du denkst zu viel, grübelst zu viel. Vor ziemlich genau einem Jahr wurde mir dies, beileibe nicht zum ersten Mal, mitgeteilt. Und heute, wie lustig doch die Zufälle sind, höre ich wieder dasselbe. Interpretiere nicht jeden Satz und nicht hinter jedem Wort steht eine Bedeutung. Nur weiss ich nicht, wie ich das Denken abschalten soll. Diese Vorstellung vermag ich denkerisch nicht zu erfassen.

Jetzt sehne ich mich nach einem Gläschen Kirsch in der schönen alten Hotelbar. Und ich wüsste beim letzten Schluck aus dem handgeblasenen Glas von nichts und von niemandem.

Kommentare:

  1. Es geht nicht darum, das Denken abzuschalten, sondern darum, die Aufmerksamkeit/Konzentration auch mal auf Anderes zu richten als auf GRÜBELN.

    Beim (gelingenden) Sex, beim Erleben eines schönen Naturschauspiels, in einer kreativen Arbeit kennt das wohl jeder - man hat aber nahezu jederzeit die Wahl, den Fokus der Aufmerksamkeit zu wählen. Der Verstand sollte Diener, nicht Herrscher sein - erstmal muss man aber bemerken, bzw. darunter leiden, dass man nur grübelt, bevor sich etwas ändern kann.

    Aus einem etwas anderen Blickwinkel passt dazu:

    Entspannung - Vom Jenseits des Umzu
    http://www.claudia-klinger.de/entspann.htm

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  2. Mir wird immer vorgeworfen, ich sei zu misstrauisch...
    Gedanken kann man nicht abstellen und schlechte Bauchgefühle auch nicht. Vor allem nicht, wenn sich das Gefühl später immer bestätigt.

    Ich reagiere auf bestimmte Arten, wie jemand etwas sagt, auch. Auch, ob Tonfall und Mimik dazu passen.
    Das kann man nicht abstellen und man kann diese Gedanken auch nicht umleiten, wenn man etwas "heraushört".

    Man ist, wie man ist...

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  3. ... ich kann Dir so gut nachfühlen...

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