Freitag, 22. März 2013

Bubi Bieber

Vor 50 Jahren warteten die Mädels
kreischend
auf die Beatles. Die verstanden immerhin etwas von Musik.
Heute warten sie kreischend auf das Bubi Justin.
Das grosse Gekreische vor dem Justin-Bieber-Konzert in Zürich.
Ich werde offensichtlich alt.

Kommentare:

  1. Auch wenn ich damals mehr auf die Rolling Stones
    stand - aber du hast Recht. Das war noch Musik, die eine ganze Epoche prägte. Die Stars und Sternchen von heute sind bald vergessen.
    Einen wunderschönen Samstag wünscht
    Irmi

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  2. Ich steh definitv auch auf die Beatles - obwohl die mehr die Jugend meiner Mam sind; ich war totaler Michael Jackson Fan, 3 x hab ich ihn live erleben dürfen - aber was man heute so hört ist ja echt haarsträubend...

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  3. Bieber ist mies. Das ist schon keine Musik mehr. Das ist nur noch ekelig.

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  4. Nun, ich denke, jede Zeit hat ihre Sinnbilder, es ist sicher müßig, einzelne hervorzuheben.
    Dem Wolfi Mozart wurde vor 250 Jahren auch schon früh zugejubelt, später versank er in der Versenkung, um dann etliches später auf Wolke 7 zu residieren. Dort nebenan auf 7034 sitzen schon die Beatles und auf 7068 die Stones.
    Warum sollte der Bieber da nicht auch ankommen?
    Wer möchte real erklären, wie gut oder schlecht Musik ist?
    Alles ist relativ, sagte Einstein. Auch der Geschmack ...
    Schöne Ostertage,
    Horst

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    1. Nein, so sehe ich das nicht - ich kann mit diesem Kulturrelativismus nichts anfangen. Es gibt nun mal gute und schlechte Musik, so wie es gute und schlechte Literatur gibt. Oder ist ein Simmel auf gleicher Höhe wie ein Kafka?

      Nicht alles ist relativ. Menschenrechte z.B. sind es nicht, sie sind vielmehr universaler Natur und in ihrem Kern unantastbar, auch wenn uns die Chinesen etwas anderes beweisen wollen (aus durchsichtigen Gründen).

      Auch Dir frohe Ostertage.

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