Sonntag, 15. Juli 2012

Beschneidungen konkret

Vorbemerkung (Nachtrag vom 21.7.2012): 
Die Version des Zentralrates der Juden in Deutschland in Ehren - es gibt aber sehr wohl noch andere jüdische Stimmen. Es wäre an der Zeit, auch diese zur Kenntnis zu nehmen!! http://www.jewsagainstcircumcision.org/


Auf der offiziellen Homepage des Zentralrates der Juden in Deutschland steht bezüglich Beschneidung auch dies (vgl. dort Frage 2):

Wird der Säugling vor der Beschneidung betäubt?
Es spricht nichts gegen eine (lokale) Betäubung des Kindes. Eine Narkose des Säuglings wird in der Regel nicht durchgeführt und nicht empfohlen, da die Narkose dem kindlichen Körper Schaden zufügen könnte und weniger leicht für den Säugling zu bewältigen ist.


Ich unterstreiche: 
Eine Narkose des Säuglings wird in der Regel nicht durchgeführt und nicht empfohlen

Was dies konkret bedeutet, kann im nachfolgenden Video aus Kanada verfolgt werden.
Ich denke, die Bilder sprechen für sich.
Ich muss an dieser Stelle sagen: ich finde es einfach nur widerlich.

Solche "Traditionen" haben in einem Rechtsstaat schlicht kein Existenzrecht!
 

1 Kommentar:

  1. Petition gegen Beschneidung
    20. Juli 2012

    Text der Petition

    Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Personensorgeberechtigten jede rituelle, medizinisch nicht indizierte Beschneidung eines Jungen (Zirkumzision) oder eines Mädchens (nach der Typisierung der World Health Organisation die FGM vom Typ I, II, III, IV) im Hinblick auf die Verwirklichung der körperlichen Unversehrtheit des Kindes oder Jugendlichen bis zu dessen Volljährigkeit zu untersagen. Um dem Individuum die Option auf ein Leben mit unversehrten Genitalien und mit der Option auf eine selbstgeschriebene Biographie zu ermöglichen, insbesondere im Hinblick auf die Entscheidung, ob eine lebenslange Sexualität mit oder ohne Präputium (Junge) oder Klitorisvorhaut (Mädchen) verwirklicht wird, möge der Bundestag beschließen, in das Bürgerliche Gesetzbuch Buch 4 Familienrecht Abschnitt 2 Verwandtschaft Titel 5 Elterliche Fürsorge § 1631 Inhalt und Grenzen der Personensorge einzufügen:

    § 1631d
    Verbot der rituellen Genitalmutilation

    Die Eltern können nicht in eine rituelle, medizinisch nicht indizierte Beschneidung ihres Sohnes (Zirkumzision) oder ihrer Tochter (nach der Typisierung der World Health Organisation die FGM vom Typ I, II, III, IV) einwilligen. Auch das Kind selbst kann nicht in die Beschneidung einwilligen. § 1909 findet keine Anwendung.

    Begründung

    Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR, Paris 10.12.1948) und das auf ihr beruhende Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (23.05.1949) richten sich zuallererst an den Menschen als Individuum und nicht, wie in der von Stammesreligion, Rechtspluralismus und Initiationsriten geprägten kulturellen Vormoderne (...)

    http://eifelginster.wordpress.com/2012/07/21/297/

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