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Montag, 11. Februar 2013

Über das Schmeicheln

Aufgeschnappt beim Surfen:
Was schmeichelt Ihnen mehr: Wenn jemand feststellt, dass Sie Humor haben, oder wenn jemand feststellt, dass Sie gut aussehen?

Spontan....lasse ich die Antwort mal aus. Vielleicht werde ich nach dieser Nacht zu einer Erkenntnis kommen. Ich gebe aber zu: beide Optionen sind schmeichelhaft. Muss denn die eine über die andere obsiegen? 

Freitag, 19. Oktober 2012

Aber Vati!

Ich liebe Filmserien aus der DDR. Zum Bügeln schaue ich mir jeweils den Polizeiruf 110 an (die Produktion war wohl als "Gegenderrick" gedacht). Darin zeigt sich die Volkspolizei besonders höflich und verständnisvoll. Und den Schwank "aber Vati" finde ich besonders gelungen. Mal ganz abgesehen vom Unterhaltungswert sind diese Filme, die den DDR-Mief geradezu sympathisch darstellen, hervorragende Zeugnisse der Zeitgeschichte, indem sie offenbaren, welches Bild sich die offizielle DDR geben wollte. In den Serien, die ich kenne, sind  da und dort auch erstaunlich kritische Voten zu vernehmen. Und bald kann man das Gefühl haben, die DDR sei eigentlich etwas ganz Kuscheliges gewesen.

Nun gönne ich mir Erichs Luxusbad. Wenn auch die Duftnote kaum definierbar scheint, wirkt das Produkt wunderbar entspannend. Und danach ziehe ich mir eine alte DDR-Produktion rein. Aber Vati!

Sonntag, 23. September 2012

Bald bei L.E.O.

Nein, ich bin nicht depressiv, liebe schwarze Katze.
Nur etwas mit Schwermut beladen (ja ja, der Herbst).
Und ich bin etwas beschwipst (der spanische Wein!).
Und singe laut und mit Inbrunst (die Nachbarn bekommen nichts mit).
Die Tochter ist hellwach und findet es amüsant (Papa, Du bist ein lustiger Kerl)
und tanzt
und spiet.
Und im Oktober
irgendwann
sind wir bei L.E.O.
Und werden uns göttlich amüsieren.

Donnerstag, 22. März 2012

Cosi fan tutte - real umgesetzt

Inspiriert von Mozarts Cosi fan tutte hat mich ein Freund gebeten, ich solle die Treue seiner Lebenspartnerin auf die Probe stellen. Mein Auftrag lautet: schleich dich an meine Freundin heran, sei hartnäckig und versuche, sie zu verführen. Ein schöner, mit Augenzwinkern versehener Auftrag, den ich gerne angenommen habe.

Die Dame -12 Jahre jünger als ich, lange blonde Haare, nussbraune Augen, schlank und sportlich- hat ein Facebook-Konto, also habe ich sie gleich mal angeschrieben (natürlich unter falschem Namen) und begonnen, sie sanft und bestimmt zu beackern. Ich konnte sie so in eine längere Email-Geschichte verwickeln mit dem Resultat, dass wir uns morgen Abend treffen. Hach! Der Fisch zappelt also bereits im Netz, oder etwa doch nicht bzw. noch nicht? Wir treffen uns beim Bahnhof, sie holt mich dort mit ihrem Wagen (Cabrio) ab, und dann....

...nehme ich Plan B hervor. Mein Auftrag ist klar und lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig, so will es mein Kumpel. Bin sehr gespannt, wie sich dieses Experiment entwicklen wird. Mein Freund ist etwas nervös und bereits darüber enttäuscht, dass seine Freundin mit mir abgemacht hat - mehr noch: sie hat ihm nichts davon erzählt. Er wird das Spiel aber fortführen und sie für morgen Abend zu einem Essen einladen, aber ich gehe mal davon aus, dass sie ihm eine Ausrede präsentieren wird. Sie wird morgen kommen.

Cosi fan tutte?
Bin gespannt!
***
hier noch Erläuterungen zum Hintergrund der Oper und zum hier diskutierten Stoff:

und hier noch mehr....


Mittwoch, 22. Februar 2012

Der Sapperlot-Mann von Anna

Anna scheint sich am Samstag in Wien mit einem (Fernweh?)Schweizer, genauer: mit einem Berner treffen zu wollen.

Die Indizien sprechen ganz klar dafür, denn wer sagt schon "Sapperlot"?! Eben.

Also, liebe Anna, überrasche den Sapperlot-Mann Deinerseits mit einem urberndeutschen Liebessong von Polo Hofer. Wetten, dass er Dir spätestens nach den ersten Takten begeistert zurufen wird: Sapperlot, Anna, wohär kennsch Du das? Eben. Und ja, viel Spass!