zum Beispiel:
- vor dem alt sein, wirklich alt
- vor dem nicht-mehr-können (in jeder Hinsicht)
- vor dem langsamen Zerfall
- nur noch als Alter (und nicht mehr als Mann) wahrgenommen zu werden
- nur noch als Kostenfaktor wahrgenommen zu werden (Pflegestufe xy)
- am Atmungsapparat gefesselt zu sein
- dass irgendwann alles den Bach runter geht (pessimistisch, ich weiss)
- dass die Sinne nachlassen
- das Denken nachlässt
- das Gedächtnis nachlässt (und doch wäre dies vielleicht eine Gnade)
- die Freude nachlässt
- nicht mehr nach Berlin oder Paris reisen zu können
- oder in die Berge
- nicht mehr richtig sprechen zu können
- abhängig sein von Leuten, die mich pflegen (oh Gott)
- abhängig sein in jeder Hinsicht
- nicht mehr umarmt zu werden
- langsam sterben zu müssen, langsam, ja langsam (Agonie)
- keine Hand da ist, die liebevoll das Gesicht streichelt
- nachts aufzuwachen, nicht mehr aufstehen zu können und nur noch den roten Alarmknopf tätigen zu können.
- ans Bett gefesselt zu sein, morgens, mittags, abends: immerzu und immer länger
- den morgendlichen Satz zu hören: jetzt schön das Tässchen austrinken, gell