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Mittwoch, 12. März 2014

Der Kuss des/der Unbekannten

Die Medien haben heute darüber berichtet: eine Künstlerin lässt sich unbekannte Paare vor ihrer Kamera küssen. Ich hab das Filmchen amüsant gefunden. Und dann kam unwillkürlich die Frage auf: wann habe ich das letzte Mal eine an sich unbekannte Frau auf diese Weise geküsst?
Es ist schon ein Weilchen her. Aber ich habe es in guter, schöner Erinnerung.
PS
was mich dann doch überrascht: über 30 Mio. Klicks innerhalb von zwei Tagen für dieses Filmchen. Es muss ganz offensichtlich viele bewegen.....warum auch immer.
Und vor allem auch ein gelungener PR-Gag.
)

Mittwoch, 7. November 2012

Ausschweifende Strassenfeier, zum Beispiel in Seattle

So soll man sich küssen.
Mann/Frau, Frau/Frau, Mann/Mann
Genau so.
Und nicht nur, weil Obama wiedergewählt wurde.
In Seattle an der amerikanischen Westküste ist der Wahlausgang mit ausschweifenden Strassenfeiern begrüsst worden.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Das imaginäre Strassenfest

Ich liebe es, beim Gehen durch mein Quartier einen Blick durch die offenen Fenster der Wohnungen zu erhaschen. Ich sehe in Küchen, Wohnzimmern, Kinderzimmern oder auch in Büros, sehe, wie Menschen gerade am Kochen sind, am Abwachen, Essen, Fernsehen und dergleichen mehr. Oftmals stelle ich mir vor, wer diese Menschen sind, was sie tun, fühlen, denken und wie sie ihr Geld verdienen. Viele dieser Menschen, die um mich herum wohnen, kenne ich nicht. Bei diesem Gedanken nehme ich mir manchmal vor, dereinst mit einem kleinen OK ein Strassenfest im Sommer zu organisieren. Einfach mal die Strasse von der Polizei sperren lassen, lange Tische auf die Strasse stellen, etwas zu trinken und zu essen organisieren, die Leute rechtzeitig darauf aufmerksam machen, und der Rest würde sich dann spontan ergeben. Doch ich weiss genau, dass ich auch nächsten Sommer dies nicht tun werde, namentlich aus Bequemlichkeit oder weil ich mir denke: ach, was soll das überhaupt? Und doch juckt es mich, hinter die Fassaden zu schauen. Vielleicht werde ich mich doch aufraffen können und mich dabei allenfalls von allerlei Zufälligkeiten des Lebens überraschen lassen.

Oftmals kennt man das weit Entfernte, das Exotische und sogenannt Fremde besser als das Nahe, das auf eigentümliche Art und Weise fremd bleibt. Es lohnt sich aber, glaube ich, vermehrt wieder das zu suchen und zu finden, was unmittelbar vor der Türe steht.